(…) “Wenn man sich in der Szene umhört, gibt es dort jetzt ein neues Hobby: Fotos suchen“, berichtet der 32-Jährige. Für manche Freiberufler sei dies im übrigen fast überlebenswichtig, sagt Najberg. Zumal sie den Schaden anhand der offiziellen Tarif-Listen (bei Fotografen die der Mittelstandsvereinigung Foto-Marketing [MFM]) berechnen könnten.
Najberg: „Mitunter ist das Honorar da höher, als man es für eine rechtmäßige Verwendung ausgehandelt hätte.“ Urheberrechtsverstöße dann auch zu verfolgen „fällt Mandanten jedoch oft nicht leicht“, erfährt Najberg immer wieder. Manche befürchteten, „dass sie dadurch in einen schlechten Ruf kommen“ oder gar potentielle Auftraggeber verlieren. Zudem sei die Ahndung von Verstößen im Ausland juristisch knifflig und meist langwierig – für Najberg aber ist sie unabdingbar: „Es geht darum, ein Bewusstsein in die Köpfe zu kriegen, dass man Bilder nicht einfach ungefragt verwenden darf“. (…)
(Zitiert aus “DerWesten.de”)
(Quelle: derwesten.de)